Kannst du dich nicht aufraffen? (14.11.2021)

Ich weiß nicht wie es dir geht, aber das Ende des Jahres ist für mich immer eine Zeit des Abschlusses und Neuanfangs. Auch in meinem Kleiderschrank. Der Frühling auch, aber der Winter…wow….da passiert die ganze Magie.

 

Es ist nun mal so, dass in der Natur nichts für immer blüht und wir den Wandel sehen, spüren und lieben! Wenn das Jahresende naht, sehnen wir uns danach, nach einem hektischen Jahr, runterzukommen und wieder Ruhe einkehren zu lassen. Oft haben so ein paar entspannte Stunden nicht nur die Wirkung, dass wir auftanken, sondern auch Zeit haben, Dinge zu verarbeiten und ein klein wenig zu reflektieren.

Ich stelle immer wieder fest, dass zu dieser Zeit schon eine innere Aufräum-Aktion startet, die sich im Äußeren widerspiegelt.

 

Neben vielen anderen Bereichen des Lebens, bekommt die Mode ganz besondere Beachtung von mir. Nicht nur hinterfrage ich meinen Konsum und ob ich mich noch auf dem richtigen Weg befinde. Ich schaue auch mal tatsächlich in den Kleiderschrank rein und prüfe, ob alles ok ist. Da habe ich einfach die meiste Zeit und Muße dazu.

 

Heute möchte ich mit dir teilen, welche Punkte ich durchgehe und wie ich sicherstelle, dass ich auf dem richtig Weg bleibe.

 

1. Passt alles?

Dazu fällt mir konkret ein, dass ich dieses Jahr durch YouTube Kooperationen 2 Jeans bekommen habe, deren Bündchen im Alltag (vor allem beim Sitzen) kneift. Nichts wildes, aber solche Dinge prüfe ich unter anderem und sorge dafür, dass alles richtig passt. Das Bündchen einer Jeans lässt sich unkompliziert weiten, indem man es anfeuchtet, heiß bügelt, kräftig daran zieht (oder einen Kleiderbügel einspannt) und diesen Vorgang so lange wiederholt, bis das Bündchen die gewünschte Weite hat.

Auch prüfe ich, ob meine (neuen) Kleidungsstücke die richtigen Längen haben. Ärmellänge, Saumlänge etc… Konfektionsmode ist stark verallgemeinert und ist nicht dazu gedacht, jedem exakt zu passen. Feine Änderungen sind bei mir regelmäßig notwendig. Und ich lasse sie vornehmen! Sonst trage ich meine Kleidungsstücke nicht oder fühle mich nie richtig wohl in ihnen.

 

2. Die große Waschaktion

Ich gebe zu, jeder hat da so seine eigene Herangehensweise. Wie oft trägst du Kleidungsstücke, bis sie in die Wäsche kommen? Wie lagerst du getragene Kleidung? Diese Dinge entscheidet jede Frau anders. Weil ich meine Outfits gerne täglich wechsle und EXTREM viel experimentiere (es ist mein Job), kommt einfach alles wieder in den Kleiderschrank rein (ich habe eine hohe Toleranz, was das angeht).

Wenn ein Kleidungsstück nur ein mal getragen wurde, muss es nicht unbedingt sofort in die Wäsche. Der Nachteil: Ich stelle am Ende einer Saison manchmal fest, dass eine Reihe an einmal getragenen Sachen schon wochenlang im Schrank hängen.

DANN beginnt die große Waschaktion, um alles aufzufrischen und wunderbar fein, sauber, gebügelt, duftend in den Schrank zu hängen. Das hat was, muss ich wirklich sagen!

 

3. Wie lief das Jahr?

Oh man, dieser Punkt trifft mich immer besonders. Zu Ende des Jahres gehe ich gerne alle meine Einkäufe durch und mache mir bewusst, wie viel Kleidung ich gekauft habe (falls ich mich noch erinnere *hust*). Im März diesen Jahres habe ich beschlossen, an der Low Buy Challenge teilzunehmen. Das Fazit dazu möchte ich gerne nächsten März festhalten und auf YouTube teilen. Aber so viel kann ich jetzt schon sagen: Es lief ganz und gar nicht so, wie ich gedacht habe. Ich habe SEHR viele innere Spannungen erlebt und nicht nur meinen privaten Weg, aber auch meinen beruflichen Weg hinterfragt. Ich habe die Route geändert, weil ich gewachsen bin und mich verändert habe.

Deshalb möchte ich an dieser Stelle sagen: Wenn du ebenfalls deine Einkäufe zu Ende des Jahres reflektieren möchtest ODER vor deinem Kleiderschrank stehst und dich fragst, wie zur Hölle DAS passieren konnte, sei nett zu dir selbst. 

Fehlkäufe, zu viele Käufe, Frustkäufe…all diese Dinge passieren. Auch wenn du dir vorgenommen hast, „besser“ zu werden. Die Erfahrung hat gezeigt: möchtest du große Dinge in deinem Leben nachhaltig verändern (und dazu zählt dein Kaufverhalten allemal), dann wird das in kleinen Schritten und langsam passieren.

Ich mache hier immer wirklich gerne den Vergleich zu einer Diät. Schnell und radikal hält nicht lange. Langsam und nach und nach schon.

 

An dieser Stelle möchte ich anbringen, dass du in meinem Onlinekurs Stil Magie alle Werkzeuge an die Hand bekommst, die du brauchst, um deinen Kleiderschrank und dein Kaufverhalten nachhaltig in Ordnung zu bringen.

Möchtest du mit mir zusammenarbeiten? Melde dich HIER zu meinem Kurs an und lerne dort zusammen mit gleichgesinnten Frauen, welche modische Route für dich am sinnvollsten ist.

Bei Fragen, kannst du dich jederzeit per Email an mich wenden.

 

xo Olga